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Das Netzwerk wächst

Das Netzwerk wächst

Projektmanagement

Wie können Unternehmen im deutsch-tschechischen Grenzraum besser zusammenarbeiten? Welche Unterstützung benötigen regionale Produzenten – und wie lassen sich bestehende Angebote sinnvoll miteinander verbinden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des zweiten Expertentreffens des Interreg-Projektes „Aus Liebe zur Region – Z lásky k regionu“ am 26. August 2026.

Zu Gast bei der Lokalen Aktionsgruppe Český sever

Das Expertentreffen fand in Varnsdorf am Sitz der Lokalen Aktionsgruppe MAS Český sever statt. Die Aktionsgruppe unterstützt Gemeinden, Vereine und Unternehmen bei der Entwicklung des ländlichen Raumes. Zu den Arbeitsfeldern gehören unter anderem Umwelt, Bildung und die Umsetzung europäischer Kooperationsprojekte. 

Breite Beteiligung aus Wirtschaft und Regionalentwicklung

Mehr als 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland und Tschechien beteiligten sich am zweiten Expertentreffen. So kamen unterschiedliche Perspektiven aus Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklung, Wissenschaft, Kammern, Kommunalverwaltung, lokalen Aktionsgruppen und regionalen Initiativen zusammen.

Vom fachlichen Austausch zu konkreten Aufgaben

Ziel des zweiten Expertentreffens war es, die erreichten Fortschritte vorzustellen und die bisher identifizierten Schwerpunktthemen weiter zu vertiefen. Gleichzeitig sollten die Erfahrungen der Teilnehmenden genutzt werden, um die künftigen Aufgaben des entstehenden Netzwerks konkreter zu beschreiben.

Im Mittelpunkt standen vier Fragen: Welche Leistungen soll das Netzwerk künftig anbieten? Wie können Unternehmen besser erreicht und miteinander verbunden werden? Welche bestehenden Angebote lassen sich einbeziehen? Und wo bestehen weiterhin praktische, rechtliche oder organisatorische Hürden?

Neben dem Stand des Projektes „Aus Liebe zur Region“ wurden die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung des Projektes CROBOCOP vorgestellt. In der anschließenden Diskussion brachten die Teilnehmenden zahlreiche Erfahrungen, Anregungen und Ideen ein.

Threeland Connect nimmt Gestalt an

Sandra Bardely von der ENO erläuterte den aktuellen Arbeitsstand des Projektes „Aus Liebe zur Region“, bei dem die ENO als Lead-Partner fungiert. Mit der neuen Plattform „Threeland Connect“, der weit fortgeschrittenen Grundlagenstudie und einer Datenbasis mit mehr als 1.200 Unternehmen sind bereits wichtige Grundlagen entstanden.

Die Grundlagenstudie untersucht die wirtschaftlichen Strukturen und Potenziale der beteiligten Regionen. Sie soll zeigen, welche Unternehmen und Branchen für grenzüberschreitende Kooperationen besonders interessant sind, wo geeignete Partner zu finden sind und welche Hindernisse einer Zusammenarbeit bislang entgegenstehen. Datenanalysen werden dabei durch Experteninterviews ergänzt, damit nicht nur statistische Werte, sondern auch Erfahrungen aus der Praxis einfließen.

Im Rahmen der Studie entsteht eine Webanwendung, bei der die Daten der in der Studie erfassten mehr als 1.200 Unternehmen eingebunden werden. Sie soll es künftig ermöglichen, Unternehmen beispielsweise nach Region, Branche oder Position innerhalb einer Wertschöpfungskette zu suchen. Das stellt einen beachtlichen Mehrwert für das Projekt dar. Parallel dazu soll auch die Datenbank des Projektes „Glokalisierung“ in die Website eingebunden werden.

Auch die Website www.threeland-connect.eu wird schrittweise mit Leben gefüllt. Erste Seiten zu den beteiligten Regionen, zum Projekt, zu Veranstaltungen und zu regionalen Akteuren sind bereits entstanden. Sobald weitere Inhalte der tschechischen Partner vorliegen, können die tschechischen Regionsseiten ausgebaut werden.

Eine digitale Plattform allein reicht nicht aus

In der Diskussion wurde deutlich: Eine Website oder Datenbank schafft noch keine Zusammenarbeit. Digitale Informationen müssen mit persönlicher Ansprache, vertrauensbildenden Formaten und konkreter Kontaktvermittlung verbunden werden. Interessierte Unternehmen benötigen nicht nur Adressen, sondern geeignete Ansprechpartner, verständliche Informationen und Beispiele erfolgreicher Kooperationen. Wirtschaftsförderungen, Kammern, Hochschulen und regionale Netzwerke können dabei als Vermittler wirken. Gleichzeitig gilt es, bestehende Beratungsangebote und Zuständigkeiten zu berücksichtigen, damit keine unnötigen Doppelstrukturen entstehen.

Regionale Produzenten besser sichtbar machen

Ein weiterer Schwerpunkt war die Sichtbarkeit kleiner Unternehmen und regionaler Produzenten. Häufig erfahren diese zu spät von Märkten, Festen und anderen Veranstaltungen, um sich noch beteiligen zu können. Frühzeitig verfügbare Veranstaltungsinformationen könnten ihnen helfen, neue Absatzmöglichkeiten zu erschließen. Auch Touristinformationen, Freizeiteinrichtungen und Veranstalter wurden als wichtige Multiplikatoren benannt. Denkbar sind gemeinsame Informationsangebote, Flyer, digitale Übersichten oder gezielte Informationsangebote über regionale Produzenten in touristischen Einrichtungen oder bei Veranstaltungen. Gemeinsame Filme, Podcasts, Praxisbeispiele und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen könnten zusätzlich dazu beitragen, regionale Produkte und Unternehmen über die Grenze hinweg bekannter zu machen.

Bürokratische Hürden bleiben eine Herausforderung

Die Befragungsergebnisse des Projektes CROBOCOP und die anschließende Diskussion machten deutlich, dass grenzüberschreitende Kooperationen weiterhin durch unterschiedliche Rechts-, Steuer- und Verwaltungssysteme erschwert werden. Genannt wurden unter anderem Anforderungen an Verpackungen, Kennzeichnungspflichten und Unsicherheiten beim grenzüberschreitenden Verkauf von Produkten und Dienstleistungen. Mehrere Teilnehmer betonten außerdem, dass bestimmte Hindernisse nicht allein auf regionaler Ebene gelöst werden können. Erfahrungen aus dem Grenzraum sollten deshalb gebündelt und über geeignete Kanäle an politische Entscheidungsträger auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene weitergegeben werden.

Die nächsten Arbeitsschritte

Für die weitere Projektumsetzung lassen sich aus dem Treffen mehrere Schwerpunkte ableiten. Dazu gehören die Fertigstellung der Grundlagenstudie und der Experteninterviews, die Zusammenführung der verschiedenen Unternehmensdaten sowie die weitere inhaltliche und technische Entwicklung von Threeland Connect. Darüber hinaus soll ein praxistauglicher Weg von der digitalen Information zur persönlichen Kontaktvermittlung entwickelt werden. Bestehende Angebote und regionale Initiativen sollten dabei einbezogen werden.

Aus Informationen sollen Verbindungen entstehen

Das zweite Expertentreffen hat den sichtbaren Fortschritt des Projektes bestätigt. Mit der Website, der Grundlagenstudie, den laufenden Interviews und der Unternehmensdatenbank sind wichtige Voraussetzungen geschaffen. Der entscheidende Mehrwert entsteht jedoch erst dann, wenn aus Informationen konkrete Kontakte, aus Kontakten verlässliche Kooperationen und aus einzelnen Aktivitäten dauerhafte Strukturen werden. Das Wissen, das Engagement und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit sind im deutsch-tschechischen Grenzraum vorhanden. Die nächste Aufgabe besteht darin, diese Potenziale gezielt miteinander zu verbinden.

Das Projekt wird durch das Förderprogramm INTERREG Sachsen-Tschechien in Höhe von 549.309,47 € gefördert und gemeinsam von der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH, der OHK Jablonec nad Nisou und der OHK Děčín durchgeführt.

Kontakt für interessierte Unternehmen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Waldwächter-Vertrieb gestartet

Waldwächter-Vertrieb gestartet

28. Juli 2026

ENO startet Vertrieb intelligenter Frühwarntechnik für den Waldschutz. Mit dem Vertrieb der Waldwächter-Technologie erweitert die Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO) ihr Angebot für Waldeigentümer, Forstbetriebe, Kommunen und weitere Akteure im Waldschutz.

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Kampagne für Grüne Berufe

Kampagne für Grüne Berufe

Projektmanagement

Mit der Image- und Fachkräftekampagne möchte die ENO ein Zeichen für die bessere Wahrnehmung der Vielfalt und der Leistungsfähigkeit der Grünen Berufe im Landkreis Görlitz setzen. Bis Ende diesen Jahres sollen vor allem die Berufsbilder der Tierwirtschaft, der Hauswirtschaft, des Produktionsgartenbaus und der Teichwirtschaft im Fokus des Vorhabens stehen.

Startschuss für die Image- und Fachkräftekampagne „Grüne Berufe“
Der Landkreis Görlitz gehört zu den bedeutendsten Agrar- und Forstregionen Sachsens. Rund 44 Prozent der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, weitere 35 Prozent sind Wald. Mehr als 500 landwirtschaftliche Betriebe sowie zahlreiche Unternehmen aus der Teichwirtschaft, dem Gartenbau und weiteren Grünen Berufen prägen die Region und sichern Arbeitsplätze sowie die Versorgung mit regionalen Produkten.
Gleichzeitig stehen viele Betriebe vor einer wachsenden Herausforderung: Der Fachkräftebedarf steigt, während immer weniger junge Menschen diese Berufe ergreifen. Besonders in der Tierwirtschaft, der Teichwirtschaft sowie im Produktionsgartenbau wird es zunehmend schwieriger, offene Stellen zu besetzen.

Moderne Kampagne für starke Berufe
Genau hier setzt die Image- und Fachkräftekampagne an. Unter dem bekannten Claim „Pflanzen | Pflegen | Ernten“ werden die Grünen Berufe im Landkreis Görlitz künftig noch stärker in den Mittelpunkt gerückt.
Geplant sind unter anderem:

  • authentische Portraits von Fachkräften aus der Region,
  • kurze Videoreportagen und Erfahrungsberichte,
  • eine moderne Landingpage mit Informationen zu Berufen, Betrieben und Karrierewegen,
  • Social-Media-Werbung sowie Online-Marketing,
  • Neue Informationsmaterialien für die Öffentlichkeitsarbeit.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die bereits heute mit Leidenschaft in den Grünen Berufen arbeiten und zeigen, welche Chancen diese Berufe bieten – von moderner Technik über nachhaltiges Arbeiten bis hin zu sicheren Zukunftsperspektiven direkt in der Region.

Gemeinsam für die Fachkräftesicherung
Die Kampagne richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen. Neben jungen Menschen sollen insbesondere Fachkräfte in der Region zum Bleiben motiviert, Rückkehrer angesprochen und Quereinsteiger für einen beruflichen Neustart motiviert werden. Dabei arbeitet die Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO) eng mit regionalen Partnern zusammen. Dazu gehören unter anderem der Bauernverband Oberlausitz e. V., der Sächsische Landesfischereiverband e. V. sowie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.Die neue Kampagne knüpft an die bereits im Rahmen der Fachkräftekampagne „Unbezahlbarland“ gestartete Initiative „Pflanzen | Pflegen | Ernten“ an. Bereits entstandene Inhalte wie der Imagefilm sowie vorhandene Informationen werden weiterentwickelt und durch neue Formate ergänzt. So entsteht eine moderne Kommunikationsplattform, die auch über das Projektende hinaus genutztz werden kann.

 

Freistaat Sachsen FoerderhinweisFachkraefte Allianz 2

Grenzenlos Gründen

Grenzenlos Gründen

28. Juli 2026

Start unseres deutsch-polnischen Großprojekts „Grenzenlos Gründen“

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Kasimir ist online

Kasimir ist online

Projektmanagement

Mit der neuen Kasimir Website für den Oberlausitzer Kreissportbund e. V. (OKSB) ist ein Projekt online gegangen, das uns besonders am Herzen liegt. Gemeinsam haben wir als Team Marketing & IT der ENO eine Kampagne entwickelt, die Kinder im Grundschulalter für den Vereinssport begeistern soll. Kindgerecht, motivierend und mit einer starken Leitfigur: dem Drachen Kasimir.

Ausgangspunkt war eine klare Herausforderung. Zu wenige Kinder im Landkreis sind in Sportvereinen aktiv. Besonders ab der 3. und 4. Klasse sinkt die Beteiligung deutlich . Genau hier setzt Kasimir an. Als sympathischer Botschafter für Bewegung, Teamgeist und Spaß am Sport.

Von der Idee zur digitalen Erlebniswelt

Die Idee für Kasimir entstand im Rahmen der Innovation Challenge der ENO und wurde dort sogar mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem OKSB entwickelten wir daraus ein ganzheitliches Kampagnenkonzept, das wir im Rahmen eines Demografieprojektes des Freistaates Sachsen umsetzen konnten.

Herzstück ist die neue Website, die pünktlich zum Tag des Sports am 6. April online ging. Sie bietet nicht nur den zentralen Zugang zur Kampagne, sondern auch ganz konkrete Unterstützung für Familien. Ein integrierter Fragebogen hilft Eltern und Kindern dabei, die passende Sportart zu finden. Ergänzt wird das Angebot durch eine Vereinsdatenbank, über die direkt passende Sportvereine im Landkreis entdeckt werden können.

Natürlich spielt auch der Kasimir Film eine zentrale Rolle. Er erklärt auf unterhaltsame Weise, warum Sport im Verein so wichtig ist und wird durch weitere Inhalte und Perspektiven ergänzt. Die Website verbindet Information, Orientierung und Motivation. Genau das, was Familien brauchen. Die Kasimir-Bilder hat der Dresdner Illustrator Peter Ernst erstellt, der vor einigen Jahren auch unser Wimmelbilderbuch gezeichnet hatte. Neben Kasimir sorgt vor allem unsere sportliche Heldin Jette dafür, dass der Film Lust am Sporttreiben macht. 

 

Mehr als eine Website. Eine Bewegung für die Zukunft

Mit der Kasimir-Website endet unsere Leistung noch nichKasimir collaget. Aktuell gestalten wir noch diverse Merchandising Artikel, mit denen Kasimir direkt bei den Kindern ankommt. Zum Beispiel Armbänder für Mitglieder des Kasimir Clubs. Teil dieses Clubs wird man etwa durch die Teilnahme an Sportangeboten wie der Kindersportwoche oder den Feriensportwochen des OKSB.

Für uns zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht. Die enge Partnerschaft mit dem OKSB besteht seit vielen Jahren. Von gemeinsamen Kampagnen wie dem Unbezahlbarland bis hin zur Zusammenarbeit im Bereich Ehrenamt. Aus diesen Kontakten heraus entstand schließlich auch der Impuls für dieses Projekt.

Heute ist Kasimir mehr als nur eine Idee. Er ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie wir gemeinsam Kinder für Bewegung begeistern können. Und wir sind überzeugt: Er wird viele kleine Sportlerinnen und Sportler im Landkreis Görlitz erreichen.

https://www.kasimir-oksb.de

  1. 190 Jahre Tradition – und wir mittendrin
  2. Über 300 Gespräche in wenigen Stunden
  3. KI-Workshop für Führungskräfte der Diakonie Libera
  4. Start des INTERREG-Projekts „Aus Liebe zur Region – Z lásky k regionu“

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